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Student Life

Arztbesuch im Ausland: Der Länder-Guide für Studierende (2026)

Wie du in Deutschland, UK, Frankreich, Niederlande, Australien und Japan einen Arzt findest. Hausarzt, NHS, médecin traitant, OSHC — Kosten, Dokumente und Notfallnummern.

Student Insurance Team
· · 14 Min.
Internationaler Student bei einer Arztberatung im Ausland

Arztbesuch im Ausland: So funktioniert es in jedem Land

Medizinische Versorgung in einem fremden Land ist verwirrend – bis du die Regeln kennst. In Deutschland brauchst du einen Hausarzt und eine Versichertenkarte. In Großbritannien musst du dich erst beim NHS-GP anmelden. In Frankreich gibst du deinen médecin traitant an. In Japan kannst du fast jede Klinik ohne Termin aufsuchen. Wer diese Schritte verpasst, zahlt entweder aus eigener Tasche oder wartet unnötig lang. Dieser Guide erklärt dir, was du in den wichtigsten Studienländern tun musst – bevor du krank wirst.

Deine Gesundheitsversorgung hängt immer von deiner Versicherung ab. Stelle sicher, dass du gut abgesichert bist – Krankenversicherungen für Studierende hier vergleichen.


Schnellübersicht: Arzt-Systeme nach Land

LandSystemTermin nötig?Ø GP-Kosten
🇩🇪 DeutschlandHausarzt + GKV/PKV-KarteEmpfohlen0–15 € (GKV)
🇬🇧 GroßbritannienNHS GP (Anmeldung nötig)Ja (oder Walk-in)0 £ (IHS bezahlt)
🇫🇷 FrankreichMédecin traitantEmpfohlen0–5,50 € (CPAM)
🇳🇱 NiederlandeHuisartsJa0 € (Basisverzekering)
🇦🇺 AustralienGP-Praxis / OSHCMeist nicht0–85 AUD
🇯🇵 JapanKlinik / KrankenhausWalk-in möglich1.500–6.000 ¥
🇺🇸 USAPCP oder Urgent CareJe nach Praxis20–150 USD+
🇨🇦 KanadaFamily Doctor / Walk-inWalk-in möglich0 CAD (provinziell)

Deutschland: Deinen Hausarzt finden

Deutschland hat ein Lotsensystem: Für alle nicht-notfallmäßigen Beschwerden ist der Hausarzt deine erste Anlaufstelle. Er behandelt, stellt Rezepte aus und überweist dich zu Fachärzten.

So funktioniert die Versichertenkarte

Mit GKV (TK, DAK, AOK, Barmer usw.) erhältst du eine Versichertenkarte. Diese legst du in der Praxis vor – der Arzt rechnet direkt mit deiner Krankenkasse ab. Du zahlst nichts, höchstens einen kleinen Eigenanteil bei Medikamenten (meist 5–10 € pro Rezept).

Mit PKV (private Krankenversicherung) bezahlst du die Rechnung selbst und reichst sie zur Erstattung ein. Bewahre alle Belege auf.

So findest du einen Hausarzt

  1. Gehe auf Doctolib.de – Deutschlands größte Terminplattform, auch auf Englisch verfügbar.
  2. Suche nach „Hausarzt” und gib deinen Ort oder deine Postleitzahl ein.
  3. Klicke auf Filter → Gesprochene Sprachen → Englisch, um englischsprachige Ärzte zu finden.
  4. Buche online – Termine sind meist innerhalb von 1–3 Tagen verfügbar.
  5. Bringe beim ersten Termin deine Versichertenkarte und deinen Ausweis mit.

Du musst dich in Deutschland nicht dauerhaft bei einem Hausarzt anmelden. Du kannst die Praxis jederzeit wechseln. Eine feste Praxis sorgt jedoch für schnellere Termine und bessere Kontinuität.

Weitere Möglichkeiten, einen Arzt zu finden

  • Jameda.de – Deutsches Arztbewertungsportal mit Sprachfilter
  • Studentenwerk – viele Universitäten haben eigene Gesundheitsdienste
  • App deiner Krankenkasse – TK, DAK und Barmer haben Apps mit Arztsuche
  • 116 117 – der ärztliche Bereitschaftsdienst (abends, Wochenende, Feiertage)

Was beim Termin passiert

Die meisten Hausärzte in Universitätsstädten sprechen etwas Englisch. Sage einfach: „Ich spreche kein Deutsch” – viele Ärzte wechseln dann auf Englisch. Für schriftliche Dokumente hilft die Kamerafunktion von Google Translate.

Ein normaler Hausarzttermin dauert 10–20 Minuten. Der Arzt kann:

  • Rezepte für Apotheken ausstellen
  • Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) für deine Uni ausstellen
  • Dich zu Fachärzten überweisen

Notfall? Ruf 112 (Notarzt/Rettungsdienst) oder 110 (Polizei) an. Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Situationen: 116 117 – der ärztliche Bereitschaftsdienst, 24/7 erreichbar.


Großbritannien: Zuerst beim NHS-GP anmelden

Der NHS ist für Studierende kostenlos, die den Immigration Health Surcharge (IHS) bezahlt haben – 776 £/Jahr, fällig beim Visa-Antrag. EU-Bürger können ihre EHIC/GHIC-Karte verwenden.

Beim NHS-GP anmelden

Melde dich an, bevor du krank wirst. Die Anmeldung dauert 1–5 Tage, manche Praxen machen es sofort online.

Schritt für Schritt:

  1. Arztpraxis auf NHS.uk suchen – Postleitzahl eingeben, Praxen mit freien Plätzen filtern.
  2. Die meisten Universitäten haben ein campusnahes Gesundheitszentrum – dort zuerst anmelden.
  3. GMS1-Anmeldeformular ausfüllen (Papier oder online, je nach Praxis).
  4. Reisepass, Studierendenausweis, Adressnachweis und Visum/BRP mitbringen.
  5. Du erhältst deine NHS-Nummer per Post – gut aufheben.

Nach der Anmeldung buchst du Termine per Telefon, online oder über die NHS-App. Dringende Same-Day-Termine sind meistens verfügbar.

Walk-in-Zentren und Urgent Treatment Centres

Falls du noch nicht angemeldet bist oder schnell Hilfe brauchst:

  • Walk-in Centres / Urgent Treatment Centres (UTC) – kein Termin nötig, kostenlos mit IHS
  • 111 (NHS-Helpline) – Anruf oder 111.nhs.uk für Beratung und Same-Day-GP-Überweisungen
  • A&E – nur für echte Notfälle (999 für Rettungsdienst)

Rezepte

Rezepte kosten in England pauschal 9,90 £ pro Artikel (2026). In Wales, Schottland und Nordirland sind sie kostenlos. Studierende mit geringem Einkommen können befreit sein – frag deinen Arzt nach dem HC1-Formular.


Frankreich: Médecin Traitant angeben

Frankreich hat ein hervorragendes Gesundheitssystem, und internationale Studierende sind kostenlos über die Sécurité Sociale versichert. Aber das System hat Regeln – wer sie nicht kennt, verliert bis zu 40 % seiner Erstattung.

Das Médecin-Traitant-System

Ein médecin traitant ist dein erklärter Hausarzt. Sobald du ihn benannt hast:

  • Übernimmt der Staat 70 % der Standard-Konsultationsgebühr von 26,50 € (du zahlst 7,95 €)
  • Deine Mutuelle (Ergänzungsversicherung) erstattet in der Regel die restlichen 7,95 €
  • Du zahlst effektiv 0–5,50 € pro Besuch

Ohne Überweisung vom médecin traitant sinkt die Erstattung beim Facharzt auf 30 %. Starte immer beim Hausarzt.

So gibst du deinen médecin traitant an:

  1. Arzt auf Doctolib.fr oder Ameli.fr suchen
  2. Beim ersten Termin darum bitten, als médecin traitant eingetragen zu werden
  3. Unterschreibe das Formular – der Arzt sendet es elektronisch an die CPAM
  4. Fertig. Zukünftige Besuche werden automatisch zu 70 %+ erstattet

Carte Vitale beantragen

Die Carte Vitale ist die grüne Chipkarte für automatische Erstattungen. Registrierung auf etudiant-etranger.ameli.fr mit:

  • Reisepass oder Ausweis
  • Immatrikulationsbescheinigung
  • Geburtsurkunde
  • Nachweis der französischen Adresse

Bearbeitungszeit: 2–8 Wochen. Bis dahin Belege sammeln und manuell über Ameli abrechnen.

SOS Médecins

Für dringende Hausbesuche (Wochenende, Abend) gibt es SOS Médecins – ein privater Arzt-Bestelldienst. Kosten: ca. 60–80 €, teilweise von der CPAM erstattet. Verfügbar in mehr als 60 französischen Städten.

Notrufnummern: 15 (SAMU – medizinischer Notfall), 18 (Feuerwehr), 112 (EU-weit).


Niederlande: Beim Huisarts anmelden

In den Niederlanden ist der Huisarts (Hausarzt) der Gatekeeper zum Gesundheitssystem. Ohne Überweisung des Huisarts wirst du in der Regel nicht beim Facharzt angenommen.

Anmeldung

  1. Praxis auf Huisartsenzoeker.nl suchen oder beim International Office der Uni nachfragen.
  2. Viele Universitätsstädte haben Praxen speziell für internationale Studierende.
  3. Anrufen oder E-Mail schreiben mit: Reisepass, BSN (Bürger-Service-Nummer), Versicherungsdaten.
  4. BSN zuerst beim Gemeindeamt (Gemeente) beantragen – ohne BSN keine niederländische Versicherung.

Kosten

Mit der niederländischen Basisverzekering sind Hausarztbesuche kostenlos (kein Eigenanteil). Das jährliche Selbstbehalt (385 € in 2026) gilt nur für Krankenhausaufenthalte, Physiotherapie und Facharztbesuche.

Nicht-EU-Studierende ohne niederländische Versicherung sollten prüfen, ob ihre internationale Studentenversicherung niederländische GP-Besuche direkt abdeckt.

Bereitschaftsdienst

Für dringende Fälle außerhalb der Öffnungszeiten gibt es die Huisartsenpost – ein regionaler Notfallbereitschaftsdienst. Adresse über Doktersdienst.nl oder deine Universität.


Australien: OSHC und GP nutzen

Als internationaler Studierender in Australien musst du OSHC (Overseas Student Health Cover) haben. OSHC übernimmt 100 % der MBS-Gebühr (Medicare Benefits Schedule) für Hausarztbesuche – du bezahlst bei Bulk-Billing-Praxen nichts.

Einen GP finden

  1. HotDoc.com.au oder HealthEngine.com.au nutzen für Praxen in deiner Nähe.
  2. Nach „OSHC accepted” filtern oder vorher anrufen.
  3. Bulk-Billing-Kliniken rechnen direkt mit OSHC ab – kein Eigenanteil. Gap-Billing-Kliniken verlangen einen Aufschlag (meist 20–50 AUD).
  4. Campusgesundheitszentren der Uni rechnen meistens direkt mit OSHC ab.

Internationale Studierende und Medicare

Die meisten internationalen Studierenden haben keinen Anspruch auf Medicare, außer sie kommen aus Ländern mit Gegenseitigkeitsabkommen (z. B. UK, Irland, Neuseeland, Schweden, Norwegen, Finnland, Belgien, Italien, Niederlande, Malta, Slowenien). Wenn dein Land dabei ist: Medicare-Karte bei einem Service-Australia-Zentrum beantragen.

Was OSHC abdeckt

LeistungOSHC-Deckung
Hausarztbesuch100 % MBS-Gebühr
Facharztbesuch85 % MBS-Gebühr
Krankenhaus (öffentlich)Gemeinschaftszimmer
NotfallAbgedeckt
Rezepte (PBS)Teilweise – Police prüfen

Notruf: 000 für Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr.


Japan: Walk-in-Kliniken und Versicherungskarte

Japan kann einschüchternd wirken, ist aber praktisch, sobald du die Regeln kennst. Internationale Studierende werden über das National Health Insurance (NHI / Kokumin Kenko Hoken) beim städtischen Amt versichert – Beiträge meist 1.000–3.000 ¥/Monat für Studierende.

Die NHI-Karte nutzen

Zeige deine NHI-Karte bei der Rezeption jeder Klinik oder jedes Krankenhauses vor. Das System übernimmt 70 % der Behandlungskosten – du zahlst die restlichen 30 %.

Ein typischer Arztbesuch kostet 1.500–3.000 ¥ nach deinem 30-%-Eigenanteil. Notaufnahmen sind teurer.

Englischsprachige Versorgung finden

In großen Städten gibt es englischsprachige Kliniken:

  • JMIP-zertifizierte Krankenhäuser – offiziell für internationale Patienten ausgezeichnet. Liste auf Jmip.jp
  • Tokio: St. Luke’s International Hospital, Tokyo Midtown Medical Center
  • Osaka: Osaka City General Medical Center
  • AMDA International Medical Information Center: 03-6233-9266 (Mo–Fr 10:00–16:00, mehrsprachig)
  • HIMAWARI-Hotline (Tokio): 03-5285-8181 (täglich, auf Englisch)

Walk-in-System

Anders als in Deutschland oder Großbritannien ist in Japan keine Voranmeldung bei einem bestimmten Arzt erforderlich. Du kannst die meisten Kliniken einfach aufsuchen – Wartezeit meist unter einer Stunde. Das Gesundheitszentrum (保健センター) deiner Universität ist kostenlos für eingeschriebene Studierende.

Notruf: 119 für Rettungsdienst oder Feuerwehr, 110 für Polizei.


Englischsprachige Ärzte überall finden

Diese Ressourcen helfen dir, englischsprachige Ärzte im Ausland zu finden:

Apps und Plattformen

PlattformLänderHinweis
DoctolibFrankreich, Deutschland, Italien, BelgienSprachfilter in der App
ZocdocUSA, KanadaSprachfilter
HotDoc / HealthEngineAustralienOSHC-Filter
Doctoralia / Top DoctorsSpanien, Lateinamerika, EUEnglischsprachiger Filter
PractoIndien, SüdostasienKostenlos

Weitere Ressourcen

  • International Office deiner Universität – fast immer gibt es eine Ärzteliste für deine Stadt
  • Botschaft deines Heimatlandes – Website listet oft englischsprachige Ärzte im Gastland
  • App oder Hotline deiner Versicherung – die meisten internationalen Studentenversicherungen haben eine 24/7-Hotline

Online-Arzt-Konsultationen

Keinen schnellen Termin bekommen? Online-Konsultationen sind fast überall möglich und oft von Studentenversicherungen abgedeckt.

Wann Online-Konsultationen sinnvoll sind

  • Leichte Erkrankungen (Erkältung, Blasenentzündung, Hautausschlag, leichtes Fieber)
  • Rezeptverlängerungen
  • Psychische Gesundheitsberatung
  • Zweitmeinungen

Plattformen nach Land

LandPlattformHinweis
DeutschlandTeleClinic, Kry/LiviTeilweise GKV-abgedeckt
UKPush Doctor, Livi, NHS App25–50 £ oder NHS-finanziert
FrankreichDoctolib (Téléconsultation)Mit médecin traitant CPAM-erstattet
NiederlandeThuisarts.nl + Huisarts-OnlineÜber deinen Huisarts
AustralienTelehealth via Medicare/OSHCBulk-billed bei vielen GP-Kliniken
WeltweitTeladoc, AXA Global HealthPolice prüfen

Was du zu jedem Arzttermin mitbringen solltest

Egal in welchem Land – diese Dokumente gehören immer dabei:

  • Versicherungskarte (Versichertenkarte, Carte Vitale, OSHC-Karte, NHS-Nummer, NHI-Karte)
  • Reisepass oder Ausweis
  • Liste deiner aktuellen Medikamente mit Wirkstoffnamen (Handelsnamen unterscheiden sich je nach Land)
  • Blutgruppe (wenn bekannt)
  • Allergien schriftlich festgehalten
  • Übersetzung chronischer Diagnosen – nutze eine medizinische Übersetzungs-App oder bitte deinen Heimatarzt um eine englischsprachige Zusammenfassung

Kosten im Überblick: Wer zahlt was?

Hausarzt-Kosten 2026

LandMit VersicherungOhne Versicherung
Deutschland (GKV)0 €80–150 €
UK (IHS bezahlt)0 £100–200 £
Frankreich (CPAM+Mutuelle)0–5,50 €26,50–80 €+
Niederlande (Basisverzekering)0 €80–130 €
Australien (OSHC)0 AUD (Bulk-Billing)80–150 AUD
Japan (NHI)1.500–3.000 ¥5.000–15.000 ¥+
USA (in-network)0–40 USD Eigenanteil150–400 USD+

Prüfe immer, ob deine Versicherung Direktabrechnung (Arzt rechnet direkt ab) oder Kostenerstattung (du zahlst vor und bekommst zurück) anbietet. Mehr dazu: Krankenversicherungs-Leistungsanträge stellen als internationaler Studierender.


Notfallprozedur: Was zuerst tun?

  1. Lokale Notrufnummer wählen (siehe Tabelle unten)
  2. Ruhig bleiben und genauen Standort nennen
  3. Nicht selbst fahren, wenn der Zustand ernst ist
  4. Versicherung benachrichtigen sobald du stabil bist – viele Policen verlangen Meldung innerhalb von 24 Stunden

Notrufnummern

LandNotrufPolizeiBereitschaftsdienst
🇩🇪 Deutschland112110116 117
🇬🇧 UK999999111
🇫🇷 Frankreich15 (SAMU)173114
🇳🇱 Niederlande112112
🇦🇺 Australien0000001800 022 222
🇯🇵 Japan119110
🇺🇸 USA911911
🇨🇦 Kanada911911811
🇪🇸 Spanien112091

Checkliste vor der Abreise

Erledige das vor deiner Reise oder spätestens in deiner ersten Woche im Ausland:

  • Versicherungskarte einpacken, Policennummer notieren
  • 24/7-Notfallhotline deiner Versicherung im Handy speichern
  • Beim Hausarzt / Huisarts / Médecin traitant anmelden (wo nötig)
  • Carte Vitale, NHI-Karte oder NHS-Nummer beantragen
  • Nächste Walk-in-Klinik, Notaufnahme und Bereitschaftsdienst in der Nähe merken
  • App deiner Versicherung herunterladen
  • 30-Tage-Vorrat verschreibungspflichtiger Medikamente mitnehmen + Rezept
  • Medizinische Zusammenfassung und Allergieliste auf Englisch erstellen

Wenn deine Versicherung diese Szenarien nicht abdeckt: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Wechseln. Internationalen Studentenversicherungen vergleichen.


Häufig gestellte Fragen

Brauche ich im Ausland eine Überweisung zum Facharzt? In Deutschland, UK, Frankreich und den Niederlanden ja – der Hausarzt überweist. In Australien ist eine Überweisung empfohlen, aber Walk-in-Facharztpraxen existieren. In Japan und den USA ist ein direkter Facharztbesuch möglich, ist aber ohne Überweisung teurer.

Kann ich meine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) im Ausland nutzen? Die EHIC deckt notwendige medizinische Behandlung in EU/EWR-Ländern zum gleichen Satz wie Inländer – aber sie ersetzt keine vollständige Versicherung. Trage immer beide Karten bei dir.

Was, wenn ich nicht die lokale Sprache spreche? In den meisten Universitätsstädten gibt es englischsprachige Ärzte. Nutze Doctolib oder Doctoralia mit Sprachfilter. Deine Versicherungshotline kann dir ebenfalls englischsprachige Ärzte empfehlen oder Telefonübersetzung bereitstellen.

Wie schnell bekomme ich einen GP-Termin? Deutschland: Gleichtags oder am nächsten Tag via Doctolib. UK: Dringliche Same-Day-Termine, oder Walk-in-Zentrum. Frankreich: 1–5 Tage via Doctolib. Niederlande: 1–3 Tage beim Huisarts. Australien: Meist gleichtags in Bulk-Billing-Kliniken. Japan: Walk-in, meist unter einer Stunde.


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Geschrieben von

Student Insurance Team

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